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Tips zum Vibratorkauf

Good vibrations...Vibrator - Kauf leicht gemacht

Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Vibrator zuzulegen, ist häufig schwer überfordert mit der Auswahl am Markt. Doch es gibt einige wichtige Dinge zu beachten, die bei der Anschaffung helfen. Wenn Sie weitere Fragen haben oder eine eingehende Beratung wünschen, schreiben Sie uns gern eine E-Mail oder rufen Sie uns an.

 Zunächst mal ist zwischen den unterschiedlichen Materialien zu unterscheiden, aus denen die kleinen Freunde bestehen können. Grundsätzlich gilt:

Finger weg von Jelly-Vibratoren

! Das Material enthält meist so viel chemischen Weichmacher, dass die Teile nicht nur penetrant stinken, sondern auch gesundheitsgefährdend sind! Ökotest hat im Herbst 2006 Vibratoren getestet und kam zu entsetzlichen Ergebnissen - mehr als die Hälfte der getesteten Toys erhielt das vernichtende Urteil "ungenügend"! Nur einige wenige, hochwertige Vibratoren konnten sich sehen lassen. Hier gilt also - lieber ein bißchen mehr investieren, der Gesundheit und dem Vergnügen zuliebe!

 

Ein guter Vibrator sollte aus Silikon, Elastomer oder Polycarbonat
(medizinisches Material) sein - da ist man auf der sicheren Seite. Die Materialien fühlen sich weich an, riechen nicht, enthalten keine gefährlichen Inhaltsstoffe und sind einfach zu reinigen.

 

Wer sich mit einem billigen Vibrator aus dem herkömmlichen Sexshop versucht, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Laut, schwache Vibrationen, unangenehme Gerüche und billige, unästhetische Optik zeichnen die meisten Geräte aus. Entweder frau gibt direkt auf und wirft das Ding nach einmaligem Versuch (mit frustrierendem Ergebnis) weg, oder sie versucht es weiter und kauft noch einen und noch einen und noch einen... dann lieber direkt ein hochwertiges Toy, das dafür viele Jahre lang Spaß machen wird.

 

Welcher Vibrator soll es aber nun sein? Es gibt unzählig viele verschiedene Varianten und Formen. Zunächst einmal solltet Ihr Euch fragen, ob Ihr eher einen "Anfängervibrator" oder einen "Profivibrator" braucht. Wer noch nie einen benutzt hat ist mit einem akku- oder batteriebetriebenen
Vibrator bestens bedient. Die Vibration ist nicht so stark wie bei einem netzbetriebenen (logischerweise), gerade Anfängerinnen würden aber mit einem 110V-Vibrator überfordert sein, die Vibration ist häufig viel zu stark und "überfordert" die ungeübte Klitoris. Der zu heftige Reiz kann dann schnell unangenehm sein.

 Ich persönlich ziehe akkubetriebene Vibratoren vor, nicht nur weil es umweltfreundlicher ist, sondern auch weil sie meistens durch die fehlende Batterieklappe einfach schöner designt werden können. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

 

Natürlich ist ein leiser Vibrator wesentlich schöner als ein lauter - die Geräuschentwicklung ist also auch ein Kaufkriterium. Der schönste Vibrator taugt nichts, wenn er so laut brummt, dass sogar der Nachbar weiß was frau gerade treibt. Die Lautstärke sollte auch auf der höchsten Stufe 50db nicht überschreiten. Einige Vibratoren brummen auf einer sehr tiefen Frequenz, was wesentlich angenehmer ist für die Ohren. 

 

Nun gibt es auch noch ganz unterschiedliche Formen der Vibratoren . Hier spielt neben dem ästhetischen Empfinden auch die Vorliebe der Benutzerin eine Rolle. Mag sie es gern, wenn ihre Vagina von innen gereizt wird? Dann sollte ein phallusförmiger Vibrator  mit strukturierter Oberfläche die richtige Wahl sein. Es gibt zB Silikonvibratoren, die leicht geädert sind oder Noppen, Rillen und andere Hervorhebungen haben. Natürlich kann man mit jedem Vibrator auch die Klitoris stimulieren, aber wer sich gern ausgefüllt mag (viele Frauen bevorzugen es, zunächst mit dem Vibrator die Klitoris zu reizen und kurz vor dem Höhepunkt ihn dann einzuführen) sollte also auf eine Phallusform achten. Ob diese dann eher dick, dünn, lang oder kurz ist, ist natürlich Geschmackssache :-)

 

 Wer sich lieber hauptsächlich an der Klitoris verführen lassen mag und dazu etwas sucht, das einfach ins gemeinsame Liebesspiel zu integrieren ist, ist mit einem sogenannten "Aufliegevibrator" gut bedient. Diese kann man allein benutzen, einfach auf die Klitoris legen und "arbeiten" lassen oder natürlich damit spielen. Man kann sie aber auch wunderbar in den Verkehr einbeziehen, indem man sie z.B. bei Stellungen von hinten oder der Reiterstellung als zusätzlichen Klitorisreizer benutzt. Die Vibrationen sind aufgrund der geringen Größe meistens eher etwas verhaltener und für Anfängerinnen oder eben als "Zusatztoy" für den Sex eher geeignet als für die Masturbation.

 

 Badenixen werden unterdessen auch im Erotikmarkt fündig, denn einige Hersteller bieten wasserdichte Vibratoren  an, die mit in die Badewanne dürfen. Z.B. sind die Vibratoren der Serie "Sinnflut" von Fun Factory und die Silikonvibratoren von Nobra wasserdicht und damit badewannen- oder duschtauglich. Aber Achtung: längst nicht alle Vibratoren, auf denen "wasserdicht" draufsteht, sind es auch tatsächlich! Die meisten sind maximal "spritzwassergeschützt". Wenn man es nicht ganz genau weiß, am besten den Vibrator erstmal im Waschbecken ausprobieren und schauen, ob er tatsächlich richtig wasserdicht ist oder ob nach dem Eintauchen sich Wasser innerhalb des Vibrators befindet. Ist letzteres der Fall, geht der Vibrator bei Benutzung im Wasser kaputt bzw. muss nach jeder Wassernutzung aufgeschraubt und getrocknet werden.

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